Spende für die Soziale Gruppenarbeit!
„Juhu, klasse, super“, das waren Reaktionen der Kinder der Sozialen Gruppenarbeit SGA 1 und SGA 2 an der Dekan-Ernst-Schule in Grünstadt, als sie erfuhren, dass die Allianz Versicherung AG über ihre Jugendstiftung 1.000,- Euro den beiden Gruppen spenden will.
Gemeinsam wurde mit den Kindern überlegt, was denn mit dem Geld angeschafft werden sollte.
Für die Kinder stand es außer Frage, dass etliche neue und andere Spielsachen gekauft werden müssen. So z. B. Spielsachen wie Legotechnik, Matchbox-Autos, ein Parkhaus, eine Darda-Autobahn (Aufziehautos), Sachbücher zu verschiedenen Themen (Kinderlexika etc.), Bastelsachen und andere tolle Spielsachen.
Die Sozialpädagogen dachten da eher an Dinge wie Einrichtungsmobiliar (Regalwände inklusive Aufbewahrungsboxen), eine Infotafel (Pinnwand) für das Lehrerzimmer, therapeutische Arbeitsmaterialien wie z. B. Sprachspiele und Rechenspiele, Fachliteratur zum Themenschwerpunkt Sprachentwicklung sowie mathematische Arbeitshilfen. Für das Erarbeiten spezieller Inhalte ist ein Flipchart das geeignete Arbeitsmittel.
Am Ende der Einkaufstour waren sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen zufrieden. Einige Dinge sind jetzt schon im Einsatz, andere werden peu à peu zum Einsatz kommen.
Die Kinder und das Team der Sozialen Gruppenarbeit sagen den Spendern der Allianz-Jugendstiftung ein herzliches Dankeschön.
Altleiningen, 16.12.2011
Das Team der Sozialen Gruppenarbeit
Abwechslungsreiche Ausbildung in St. Rafael oder "Als ich zwei Tage Erzieherin war"
Seit August 2010 arbeite ich als AZUBI in der Verwaltung des Caritas-Förderzentrums St. Rafael. In einem Ausbildungsgespräch vor ein paar Monaten kam nun die Idee auf, dass ich in zwei unserer Gruppen hospitieren könnte um mir einen Eindruck über den Alltag in diesen Bereichen zu verschaffen. Nachdem die zuständigen Kollegen einverstanden waren ging ich dann am 20. Oktober mit großer Aufregung in die Gruppe 4 (5-Tage-Gruppe). Anfangs war ich sehr nervös, weil ich nicht wusste, wie die Kinder auf mich reagieren würden. Aber dieses Gefühl verging schnell. Nach dem Mittagessen gingen alle Kinder nach draußen zum Spielen. Später half ich einem Jungen bei den Hausaufgaben, was mir sehr viel Spaß machte. Danach habe ich zwei Kinder beim Trampolinspringen beaufsichtigt. Bevor ich ging, haben wir noch alle gemeinsam Karten gespielt. Nach meinem anstrengenden Erzieherjob konnte ich dann, um einige Erfahrungen reicher, in den Feierabend gehen. Eine Woche später durfte ich dabei sein, als die Erzieher der Tagesgruppe Freinsheim „ihre“ Kinder aus der St. Rafael - Schule abholten. Schon während der Fahrt war es sehr lustig und interessant, den Kindern zuzuhören. Es gab viele Themen zu bereden. In Freinsheim angekommen, wurde ich von einem Kind an die Hand genommen und im ganzen Haus herumgeführt. Dann ging es sofort zum Spielen. Die Kinder waren mir gegenüber sehr aufgeschlossen, was mir gut gefiel. Mitten im Tischfußballspiel wurden wir dann an den Mittagstisch gerufen und nach einem wohlschmeckenden Essen ging es an die Hausaufgaben. Als alle Kinder mit den Aufgaben fertig waren feierten wir mit Geschenken, Gesang und leckerem Kuchen die Jubiläen zweier Mitarbeiterinnen der Gruppe. Und während wir anschließend noch eine Tankstelle aus LEGO gebaut haben, wurden die Kinder nach und nach von ihren Eltern abgeholt.
Meine beiden „pädagogischen Tage“ waren mit viel Spaß und Spannung verbunden und ich könnte mir vorstellen, noch in den einen oder anderen Bereich des St. Rafael hineinzuschnuppern.
Altleiningen, 25.11.2011
Saskia Matheis
Auszubildende zur Bürokauffrau im 2. Jahr
Elterntag der 5-Tage-Gruppe
Am Donnerstag, den 04.08.2011 trafen sich alle Eltern, Kinder und Erzieher der 5-Tage-Gruppe, um einen weiteren Tag im Jahresverlauf zu verbringen (dieses Mal auch mit dem Angebot, dass alle Familien in der Gruppe übernachten dürfen).
Zu Beginn gab es ein Aufwärmspiel. Leere Kisten standen im Kreis und dienten als –„doch etwas wackelige“ – Standfläche. Aufgabe: wir ordnen uns dem Alter entsprechend und zwar so, dass niemand den Boden berührt. Auch so kann „kennen lernen“ passieren. Wie alt ist jeder, passen wir aneinander vorbei…(waren so einige Fragen die laut wurden). Schön, dass niemand Berührungsängste hatte.
Danach war Klettern an der Wand angesagt. Eltern sichern ihre Kinder! Nach einer kurzen Einführung ging es los! „Vertrauen“ geben stand im Vordergrund. Jedes Kind durfte spüren – ich bin bei meiner Mutter / meinem Vater in sicheren Händen. Nach einem Zwischenimbiss ging es dann in den Wald.
Kinder ziehen ihre Eltern in die Höhe. Fazit: Eltern können ihren Kindern vertrauen. Trotz Höhenangst einiger Eltern konnten die meisten den Mut finden, sich in die Hände ihrer Kinder zu begeben. Danach ging es zum gemütlichen Teil über. Gemeinsames Grillen, Essen, Trinken und Erzählen.
Einige Eltern übernachteten in der Gruppe, was auch für die Familien eine ganz neue Erfahrung mit sich brachte. Am Freitag, den 05.08.2011 beendeten wir die Elternaktion mit einem gemütlichen Frühstück in großer Runde.
Wir alle, Kinder, Eltern und Erzieher der 5-Tage-Gruppe freuen uns schon auf den nächsten Familientag, der am 01.11.2011 unter dem Motto „Wir wandern“ steht.
Altleiningen, 21.09.2011
Das Team der 5-Tage-Gruppe: Natalie Arm, Helge Eisel, Michaela Gattje, Andreas Gramlich, Bianca Wolf, Heidi Wunderlich, Roman Zaczkiewicz
Frühlingsfest
„St.Rafael blüht auf“ – Unter diesem Motto fand am 22. Mai das traditionelle Familienfest im Caritas-Förderzentrum St. Rafael statt. Musste der Gottesdienst zum Auftakt der Veranstaltung wegen eines Regenschauers statt wie geplant im Freien, in der Schulturnhalle gefeiert werden, so lachte im Anschluss daran die Sonne bis zum Ende des Festes von einem strahlend blauen Himmel.
Die zahlreich erschienenen Gäste unserer Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, für deren leibliches Wohl die Hauswirtschaftskräfte wieder einmal bestens gesorgt haben, konnten gemeinsam mit ihren Familienangehörigen zwischen verschiedenen Unterhaltungsangeboten wie Kletterwand, Slackline, Schubkarrenrennen und Kinderschminken wählen.
In der Schule wurden die Elternsprecher neu gewählt und in einer Kunstausstellung unterm Dach konnten die Besucher die Ergebnisse der Projektwoche „Kinder können Kunst“ bestaunen. Von Gemälden und Zeichnungen über Objektkunst bis hin zu Bildhauerarbeiten war vieles zu sehen, was von den talentierten Nachwuchskünstlern gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern geschaffen wurde.
Auf dem Schulhof führte die „Viet-Vo-Dao“- Gruppe mit ihren beiden Trainern ihre Kampfkunst vor (inklusive mit Handkanten zerschlagene Holzbretter!). Danach präsentierten die „Home-Kids“ gekonnt ihren mit einer professionellen Rapperin einstudierten und auf CD gepressten Sprechgesang „Kein Stress“.
Nach der Verabschiedung der Schulabgänger neigte sich ein gelungenes Fest langsam dem Ende zu. Und während Paulchen Panthers Song „Wer hat an der Uhr gedreht?“ sanft zum Aufbruch mahnte, träumten einige der Besucher bereits vom „großen Sommerfest“ im nächsten Jahr.
Altleiningen, 10.06.2011
Andreas Blauschmidt
1 Tag aus meinem Leben als Auszubildende
Mein Name ist Saskia Matheis, ich bin Auszubildende im ersten Lehrjahr im Caritas-Förderzentrum St. Rafael in Altleiningen. Hier erlerne ich den Beruf der Bürokauffrau. Um 08:00 Uhr morgens beginnt mein Arbeitstag. Meine erste Tätigkeit am Morgen besteht darin, den Anrufbeantworter abzustellen und diesen auf eingegangene Nachrichten zu überprüfen. Danach schalte ich alle Bürogeräte ein und schaue nach, ob am Faxgerät Nachrichten eingegangen sind. Anschließend kontrolliere ich alle Geräte auf ihren Papierfüllstand und fülle gegebenenfalls Papier nach. Weiterhin kontrolliere ich mein Ablagefach auf zu erledigende Dinge wie z. B. das Ablegen von Urlaubsscheinen oder das Einsortieren von Arbeitszeitnachweisen. Täglich um 08:30 Uhr kommt die Post, welche bearbeitet werden muss. Nach der Bearbeitung werden mir die Unterlagen gegeben die kopiert werden müssen. Nachdem ich die Kopien erstellt habe, verteile ich diese an die zuständigen Personen. Ebenso kümmere ich mich um das andere Ablagefach und sortiere die dortigen Dokumente in die entsprechenden Aktenordner ein. Nach diesen Aufgaben geht es um 12:30 Uhr mit meinen Kollegen zum Mittagessen. Oft ist es sehr interessant und unterhaltsam beim Essen und man hat viel zu erzählen. Nach dieser dreißigminütigen Mittagspause geht es frisch gestärkt wieder an den Arbeitsplatz zurück. Nun bearbeite ich eventuell eingegangene Paketsendungen, d. h. ich kontrolliere den Inhalt sowie die Bestellungen im Bezug auf die Angaben des Lieferscheines. Eine weitere Tätigkeit besteht darin, neue Klientenakten anzulegen oder auch die Akten der Kinder, die unsere Einrichtung verlassen haben, entsprechend umzusortieren. Über den Tag hin helfe ich auch gerne den Kollegen die ins Büro kommen weiter wenn sie Fragen haben oder z. B. einfach etwas faxen möchten. Ich helfe auch gerne weiter wenn jemand Fragen oder Probleme mit dem neuen Multifunktionsgerät (Kopierer, Drucker, Scanner, Fax) hat. Um 17:00 Uhr endet ein sehr interessanter Arbeitstag für mich. Ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu. Neben diesen immer wiederkehrenden Tätigkeiten gibt es viele abwechslungsreiche Arbeitstage. Beispielsweise hatten wir kürzlich einen nicht vorhergesehenen Feueralarm der unbeabsichtigt ausgelöst wurde. Minuten später stand auf einmal die Feuerwehr da. Ebenso habe ich an einem Workshop teilgenommen, der oft in solch einer Situation helfen kann. Es ging um das Thema „Handhabung eines Feuerlöschers“.
Altleiningen, 26.05.2011
Saskia Matheis
Familienbrunch am Samstag, den 26.03 2011, in der Klasse 1 und 2
Ein Highlight in unserer Klasse war der um 10:30 Uhr gestartete Brunch, zu dem sich 27 Personen (Schüler, Geschwister, Eltern und Lehrkräfte) eingefunden hatten.
Die leckersten Köstlichkeiten brachten die Familien mit, was im Vorfeld von einer engagierten Mutter organisiert wurde.
Das Festessen, eine kleine Wanderung und fröhliche Spiele unterstützten den gelungenen Austausch untereinander, der bald bei einem gemeinsamen Ausflug und einer Grillfeier fortgeführt werden soll.
So macht die Zusammenarbeit mit Eltern besonderen Spaß.
Altleiningen, 11.04.2011
Helga Ehemann, Andrea Knerr-Gütermann, Marion Poh
Montags ist "Lenny-Tag"
Es ist in der Klasse Ehemann / Wingertszahn zum Ritual geworden, dass montags der schwarze Labrador „Lenny“ in den Unterricht kommt. Die Schüler pflegen, füttern, streicheln und spielen nicht nur mit dem Hund, sondern lernen vor allem Rücksichtnahme, indem sie sich beispielsweise leise verhalten, wenn der Hund seine Ruhe braucht. Mit Lennys Unterstützung sind die Kinder insgesamt ruhiger und aufmerksamer. Somit erweist sich Lenny als wertvolle pädagogische Hilfe: der Hund passt auf und die Schüler folgen seinem Beispiel.
Altleiningen, 15.03.2011
Matthias Ehemann / Marion Poh
Praktikumspräsentation im November 2010
Die Oberstufenklasse (8. / 9.) hat am Donnerstag, den 04.11.2010 ihre Praktika vorgestellt.
In der Zeit vom 27.09. – 08.10.2010 absolvierten acht Schülerinnen und Schüler ihre Betriebspraktika in unterschiedlichen Betrieben und Einrichtungen in Grünstadt und Umgebung. Alle Praktikanten beendeten ihr Praktikum mit Erfolg. Fünf Schülerinnen und Schüler erarbeiteten sich aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen ein Langzeitpraktikum. Sie besuchen nun ein- bis zweimal wöchentlich ihre Stammbetriebe und nutzen ihre Chance, sich in der Berufswelt zu etablieren.
Gegen Ende der Praktikumszeit drehten die Klassenlehrer über jeden Praktikanten einen Kurzfilm vor Ort, welcher vorgespielt wurde.
Anhand der zuvor selbst gestalteten Informationsplakate berichteten die Schülerinnen und Schüler über ihre jeweiligen Betriebe, Kollegen, Aufgabenbereiche und die erhaltene Rückmeldung.
Offene Fragen wurden jeweils am Ende des Vortrages durch die Praktikanten, teilweise bereits fachmännisch, beantwortet.
Zum Schluss posierten die Schülerinnen und Schüler für ein Gruppenfoto. Den starken Applaus haben sie sehr genossen.
Die Schülerinnen und Schüler möchten sich herzlich bei folgenden Betrieben bedanken:
· Toom Baumarkt; Grünstadt
· Toom Getränkemarkt; Grünstadt
· Haus am Leininger Unterhof; Grünstadt
· Dietz und Engels Carakustik; Grünstadt
· Zimmerei Knips; Albsheim
· Mehrgenerationenhof Wäscherei; Grünstadt
· Baumschule Oberholz; Freinsheim
· Caritas-Förderzentrum St. Rafael; Altleiningen
· Barbarossa Bäckerei; Sausenheim
Altleiningen, 07.01.2011
Klasse 8 / 9, Marion Poh
Ein typischer Mittwoch in der Außenwohngruppe Kirchheim
Der Mittwoch ist für die die acht Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren ein besonderer Tag. Es ist „Putztag“. Das bedeutet, dass jeder neben den alltäglichen Aufgaben wie Lernen, Kochen, Termine erledigen sein eigenes Zimmer ordentlich aufräumen und putzen muss. Auch das wöchentlich wechselnde Amt (z. B. Küchendienst, Mülldienst) muss besonders gründlich erfüllt werden. Bei so viel Arbeit bleibt wenig Zeit für Freunde und andere Vergnügen.
Das fällt nicht immer leicht, so dass bei einigen Mädchen und Jungen plötzliche Kopf- oder Rückenschmerzen auftreten. Nach ein wenig Jammern und Ermunterung schaffen es aber schließlich doch noch alle, bis zum Abendessen alle Aufgaben erfolgreich zu erledigen. So kommen an diesem Tag die Jugendlichen ihrem Ziel, einmal selbständig und eigenverantwortlich einen eigenen Haushalt zu führen, ein Stückchen näher.
Nach dem Essen treffen sich alle Bewohner und Bewohnerinnen der Außenwohngruppe mit ihren ErzieherInnen zur wöchentlichen Gruppenrunde. Dies bietet jedem die Möglichkeit Themen anzusprechen, die ihm auf dem Herzen liegen. Es geht vor allem darum, sich nicht über die Konflikte zu beklagen, sondern auch positive Rückmeldungen zu geben und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die Gruppenrunde soll den Jugendlichen die Möglichkeit geben, an Entscheidungen für die Gruppe teilzuhaben und sie fördert gleichzeitig das Zusammengehörigkeitsgefühl. Auch hier übernehmen die jungen Menschen Verantwortung, indem sie das Gespräch sowie das Protokoll führen.
Nach einem langen und anstrengenden Tag (auch für die Betreuer) brauchen alle Ruhe und Entspannung. Neben der Erschöpfung bleibt aber auch das Gefühl, an diesem Tag wieder viel dazu gelernt zu haben.
Altleiningen, 14.12.2010
Die Betreuer der Außenwohngruppe Kirchheim
Lesewettbewerb der Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen und sozial-emotionale Entwicklung
Auch in diesem Jahr gab es wieder einen Lesewettbewerb der Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen und der Schule mit dem Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung. An diesem Lesewettbewerb nahmen Schüler folgender Schulen teil: Käthe-Kollwitz-Schule / Grünstadt, Geschwister-Scholl-Schule / Worms, Schillerschule / Ludwigshafen, Gottlieb-Wenz-Schule / Hassloch, Albert-Schweizer-Schule / Frankenthal, Schule St. Rafael / Altleiningen.
Voraus gingen interne Lesewettbewerbe an den jeweiligen Schulen, sodass in den letzten drei Tagen die schulinternen Sieger der Unterstufe, der Mittelstufe und der Oberstufe zusammenkamen und ihre Lesefähigkeiten extern messen konnten. Gelesen wurde neben dem geübten Text ein unbekannter Text. Zu diesem mussten auch Fragen beantwortet werden. Die Jurymitglieder (LehrerInnen der teilnehmenden Schulen) bewerteten nach strengen Kriterien wie z. B. Lebendigkeit oder Textorientiertheit.
Beim Mittelstufenwettbewerb, der am 02.12.2010 in Altleiningen stattfand, gewannen Kevin R. 1. Platz (Schule St. Rafael), Christian P. 2. Platz (Schule St. Rafael), Nicki W. 3. Platz (Gottlieb-Wenz-Schule / Hassloch).
Die Gewinner erhielten wertvolle Buchpreise, gespendet von der Garamond Buchhandlung / Grünstadt sowie der Buchhandlung Frank / Grünstadt.
Herzlichen Glückwunsch!
Altleiningen, 14.12.2010
Marion Poh
Rafaelsfest am 05. Oktober 2010
Unter dem Motto „Sich helfen lassen“ fand am 05. Oktober das diesjährige Rafaels-Fest der Einrichtung statt.
Den Auftakt bildete um 08:30 Uhr ein Gottesdienst zum Thema, der von Herrn Pfarrer Aschenberger durchgeführt wurde und unter anderem durch die Klassensprecher unserer Schule ausgestaltet wurde. Im Anschluss daran machten sich die Gruppen in kurzen Abständen hintereinander auf den Weg zum „Sauhäuschen“ in Hertlingshausen. Unterwegs trafen die Wanderer auf Spielstationen, die kooperative Elemente enthielten und die Kinder und Jugendlichen zum Mitmachen animierten.
Am „Sauhäuschen“ angelangt wurde von dem Hauswirtschaftsteam für das leibliche Wohl gesorgt und die Kinder und Jugendlichen hatten die Möglichkeit, ein vielfältiges Spielangebot zu nutzen.
Den krönenden Abschluss bildete ein kooperatives Spiel, das die in etwa 110 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen gemeinsam mit Erfolg bewerkstelligten.
Das diesjährige Rafaels-Fest bot die Gelegenheit, sich miteinander auf den Weg zu machen, sich gegenseitig zu unterstützen, sich zu begegnen und sich als Gesamt-Einrichtung wahrzunehmen.
Altleiningen, 14.12.2010
Markus Nitsch
Ein Tag bei uns, auf dem Kamelhof Rothfelden mit den Kindern der Tagesgruppe Asselheim
Ein Bericht von Oskar Dromedar mit einem Interview mit Hugo und Frieda, 2 Kamelen des Kamelhofs
Es war eigentlich ein Tag wie jeder andere. Schon um 08:00 Uhr waren die kleinen Kamele wach und blökten gut gelaunt durch den Stall. Und wo wir schon mal wach waren, unterhielten wir uns über den Ausritt am Vortag.
Da ging auch schon die Tür zu unserem Wohnzimmer auf und ein ganzer Haufen Kinder mit ihren Betreuern standen plötzlich vor uns. Am Anfang guckten die uns an, als hätten sie noch nie im Leben ein Kamel gesehen. Aber nach einer kurzen Zeit wurden die echt locker und für unseren Kamelalltag war das eine erfreuliche Abwechslung.
2 Kamele habe ich nach diesem ereignisreichen Tag interviewt:
Hugo: „Weißt du noch, Frieda, die waren echt konkret in Ordnung, die Kinder aus der Pfalz.“
Frieda: „Alder, die haben uns voll grass gegrault, das war soooo schön. Aber hätt’ ich vorher gewusst, dass die so viele Bilder machen, hätt’ ich mich doch ein bissl besser aufgestylt.“
Hugo: „Ich fand’ s voll fett, dass die unsere Babys mit der Flasche gefüttert haben.“
Frieda: „Stimmt, und alle haben sich getraut uns zu streicheln und später sogar zu reiten! Das ist ja schon ganz schön hoch oben.“
Frieda: „Aber dass die auf unserm Futterberg rumgedoppst und durchgegrabbelt sind fand ich net so doll! Wir sind ja auch net über ihr Eis gelatscht, dass se vor uns geschlotzelt ham!“
Hugo: „Sei doch net so knodderisch! Die hatten doch en mords Spaß, mit de Taschelampe durch des Heu – Labyrinth zu krabbele und sich auf dem Berg zu jage un mit Heu zu bewerfe! Sie waren doch alle ganz sauber und artisch, odda?“
Hugo: „Unser Chef hätt’ sie am liebsten alle dabehalten, dann hätt’ er jeden Tag Hilfe. Das wär doch korrekt“
Frieda: „Ja, ich hab auch gehört, wie er gesagt hat, dass die jederzeit wiederkommen dürfen.“
Hugo: „Ich würd mich konkret freuen, wenn die nächstes Jahr wiederkommen täten.“
Kommentare der Gruppe zu diesem Tag:
Simon: Die Entdeckungstour im Heulabyrinth mit der Taschenlampe war super.
Lucas: Ich wusste gar nicht, dass es so viele verschiedene Kamele gibt.
Jessica: Reiten auf dem Kamel schaukelt wie auf einem Schaukelpferd.
Nicole: Die meisten Kamele müssen mal zum Zahnarzt.
Benjamin: Auf der Strohburg kann man toll rumdopsen und sich fallenlassen.
Fabian: Guter Info – Film mit „grass – coolem“ Kamelkommentator!
Kadir: Kamele stinken voll aus dem Mund.
Konny: Ich hab noch nie 88 Kamele auf einmal gesehen.
Steffen: Das Reiten auf Kamelen lässt Pferde vergessen.
Jörg: Kamele im Schwarzwald…!? Man muss schon ein bisschen verrückt sein, um so was zu machen.
Wir können nur jedem empfehlen, sich einmal diesen Spaß zu gönnen – ob mit Kindern oder ohne. Der Besuch lohnt sich definitiv!
Altleiningen, 14.12.2010
Die Kinder und Betreuer der Tagesgruppe Asselheim
Elterntag in 5-Tage-Gruppe
Am letzten Tag des Ferienprogramms trafen sich die Eltern der 5-Tage-Gruppe, um gemeinsam mit ihren Kindern und den Erziehern den Tag zu verbringen. Beim gemeinsamen Grillen konnten die Eltern Erfahrungen austauschen. Neben dem Grillen malten die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern an einem Plakat das mittlerweile unsere Gruppe verschönert. Nach einem gemeinsamen Aktionsspiel mit allen Eltern und Kindern wurden die Bilder von der Osterfreizeit und von dem Ferienprogramm gezeigt.
Wir bedanken uns für das Kommen aller Eltern und freuen uns auf unseren nächsten gemeinsamen Tag mit den Eltern in der Weihnachtszeit, um gemeinsam Plätzchen zu backen.
Altleiningen, 24.09.2010
N. Arm, H. Eisel, A. Gramlich, J. Knauff, H. Wunderlich
(Team 5-Tage-Gruppe)
Per Video die eigenen Stärken erkennen
Mit 5.000 Euro unterstützt die RV Bank Rhein-Haardt die therapeutische Arbeit im Caritas-Förderzentrum St. Rafael in Altleiningen. Am Donnerstag wurden dem Vorstandsvorsitzenden Jürgen Boxheimer und dem Marketingleiter Wolfgang Löcher die von dem Geld angeschafften Geräte vorgeführt: zwei Videokameras mit Stativen, ein Apple iMac und eine externe Festplatte.
Mit der Technik kann nun die therapeutische Arbeit nach der Marte-Meo-Methode verstärkt werden. Es handelt sich dabei um eine videogestützte Erziehungsberatung, die inzwischen weltweit etabliert ist. Entwickelt wurde sie in den 1980er Jahren von der Holländerin Maria Aarts. „Bilder sagen mehr als 1.000 Worte“, bringt Einrichtungsleiter Markus Nitsch den Vorteil des Verfahrens auf den Punkt. Über zwei Jahre hinweg haben zwei seiner Mitarbeiter, Judith Schindler und Christoph Franke, im niederländischen Eindhoven Seminare besucht und dürfen sich jetzt Marte-Meo-Therapeuten nennen.
Der lateinische Name bedeutet „aus eigener Kraft“ und bezeichnet den Kern dessen, um was es geht: Eltern und Kinder sollten aus eigener Kraft neue Wege im Umgang miteinander erlernen und üben. Alltägliche Situationen zwischen ihnen, beispielsweise beim Essen oder Spielen, werden gefilmt. Anschließend suchen die Therapeuten unter den Aufnahmen gezielt nach kurzen Sequenzen, die gelungene Interaktionen zeigen. Diese Beispiele guter Kommunikation werden dann mit den Eltern angeschaut und besprochen. Die Videos bestätigen die Mütter und Väter in ihrem Handeln und stärken ihr Selbstwertgefühl – eine gute Basis für positive Entwicklungen.
Marte Meo fügt sich sehr gut in das Konzept des Förderzentrums ein und ergänzt dieses. Seit 1996 wird dort nach dem systemisch-lösungsorientierten Handlungsmodell gearbeitet, werden die Stärken von Menschen in den Fokus genommen und nicht in erster Linien die Defizite. Marte Meo soll zunächst in einer Tagesgruppe und als ambulantes Angebot eingesetzt werden. Die Methode soll später auch in den anderen Bereichen der Einrichtung etabliert werden.
Altleiningen, 16.09.2010
Markus Nitsch
Bilder vom Sommerfest der Begegnung am 20. Juni 2010
Einführung in systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - einrichtungsinterner Basiskurs erfolgreich beendet
Am 19. Mai 2010 beendeten 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Arbeitbereichen von St. Rafael erfogreich den "Einführungskurs in systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten" (nach Steve Shazer, Insoo Kim Berg und K. und M. Baeschlin).
Im Einführungskurs wurde in fünf Modulen à 3 Stunden die lösungsorientierte Gesprächsführung und die Haltung, die dahinter steht, in zahlreichen Übungssequenzen trainiert. Neben kurzen theoretischen Inputs konnten die Teilnehmer durch das Bearbeiten eigener Anliegen üben und erleben, dass diese mittels der LoA Gesprächsführung meist gut und schnell gelöst werden können. Zitat aus dem Feedbackbogen eines Teilnehmers: „…es war besonders eindrucksvoll, die LoA-Fragen in den Übungen selbst einmal gestellt zu bekommen. Das hilft mir bei der Gesprächsgestaltung mit den Kindern und ihren Eltern im Alltag…“
Wir freuen uns sehr über die engagierte und angenehme Teilnahme an diesem Einführungskurs und bedanken uns für die vielen positiven Rückmeldungen.
Altleiningen, 17.06.2010
Marion Poh / Hans-Peter Huber (Kursleitung)
Geben und nehmen: Die „Drehtage 2010“ in Winterthur / Schweiz
„Was bei uns gut läuft und was wir gut können, wollen wir gerne weitergeben!“ Diese Haltung wird in der Einrichtung des St. Rafael Altleiningen gelebt. Eine gute Gelegenheit dafür boten die „Drehtage 2010“ vom 19. bis 21. April in Winterthur. Diese Tagung versteht sich als „Drehscheibe“ für lösungsorientierte Ideen und Erfahrungen und war schon Wochen vor Beginn mit 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern komplett ausgebucht. Heim und Förderschule St. Rafael brachten 3 Workshops in die Tagung ein:
Die Lehrer Regine und Martin Richter öffneten ihre Schatzkiste an Erfahrungen, „Wie Übergänge im schulischen und beruflichen Kontext erfolgreich begleitet werden können“.
Schulleiterin Marion Poh und Einrichtungsleiter Markus Nitsch stellten u. a. Ergebnisse von Mitarbeiterbefragungen zu Qualitätskriterien für Einrichtungen, die auch auf Leitungsebene mit dem lösungsorientierten Ansatz arbeiten, dar. Was das für den Alltag des Einzelnen in seiner Einrichtung bedeutet, war Gegenstand der darauf folgenden Diskussion.
„Eine gute Kooperation zwischen Elternhaus und Schule unter schwierigen Bedingungen“: Ist so etwas überhaupt möglich? Das Lehrerteam Nadja Huber und Joachim Gorke-Neinert berichtete anhand des „Elternfrühstücks“ ihrer Klasse und auch ungewöhnlicher Initiativen, wie Eltern und Lehrer im Schulalltag zu Verbündeten für das Wohl der Schülerinnen und Schüler werden können.
Als Helfer auf den Drehtagen mit dabei waren auch die Schüler Sascha und Denis. Waren sie anfangs noch mit Bedenken angereist, was sie in der Schweiz erwartet, waren diese nach kürzester Zeit zerstreut: „Mich haben die Leute am stärksten beeindruckt!“, berichtete Denis.
Ihnen ging es nicht anders als den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des St. Rafael. Diese waren sich einig: Sie haben nicht nur gegeben, sondern vor allem eine Fülle von neuen Ideen und Erfahrungen zur lösungsorientierten Arbeit gewonnen. Die Winterthurer „Drehtage“ empfehlen sie als eine „Ideen- und Kraftquelle“ gerne weiter.
Altleiningen, 17.06.2010
Joachim Gorke-Neinert / Marion Poh
Auf dem Weg zu mehr Selbstwertgefühl - Zum vierten Mal wandern Jugendliche des Caritas-Förderzentrums St. Rafael über die Seealpen
Es ist vor allem das Selbstwertgefühl, die Selbstsicherheit, die Grenzerfahrung, die bei der Wanderung über die Seealpen bei Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren eine Rolle spielen. Zum vierten Mal machen sich Christoph Franke und Andreas Gramlich deshalb am 26. Juni mit fünf Jungs wieder auf den Weg in Richtung Mittelmeer, um bei ihnen in drei Wochen minimalistischen Lebens neue Werte zu wecken.
Franke und Gramlich sind Mitarbeiter des Caritas-Förderzentrums St. Rafael in Altleiningen und nach wie vor überzeugt von dem außergewöhnlichen erlebnispädagogischen Projekt, das Ende 2006 kreiert wurde. „Ich denke, die Erfahrungen haben Langzeitwirkung“, sagt Franke und nennt als Beispiel einen autistischen Jungen, der Kontakte zu anderen inzwischen auf fast normaler Ebene herstellen und halten könne. „Die motorischen Fähigkeiten, die sich während der Wanderung entwickeln, verlieren sie nie wieder“, ergänzt der Erzieher.
Andreas Gramlich denkt an die Entwicklung des Projekts zurück. „Wir haben uns gefragt, was Jugendliche heute brauchen, um in einer weiterführenden Schule zurechtzukommen. Ein großer Punkt war das Selbstwertgefühl“, resümiert der Erlebnispädagoge. Quasi ein unmögliches Ziel sollte es sein, von dem die jungen Menschen glaubten, es nicht erreichen zu können. „Es sollte was sein“, fasst Gramlich zusammen, „was jeder kann und nicht viel kostet.“
In der Weitwanderroute namens Grande Traversata delle Alpi (kurz: GTA), ab vom Schuss, aber trotzdem sicher, sah Gramlich die Vorstellungen erfüllt. Eigene Grenzen überschreiten, durchhalten müssen, etwas Angefangenes beenden, zuverlässig sein und auch Teamgeist entwickeln – das sind die Gedanken, die Gramlich und Franke mit der Tour verbinden.
„Beim ersten Mal hatten wir schon ein bisschen Muffe“, gibt Gramlich zu und betont: „Gerade zu Beginn der Wanderung sind wir besonders gefordert.“ Denn dann beginne die Erschöpfung. „Die erste Gruppe war nach anderthalb Tagen soweit“, denkt Christoph Franke zurück. Das sei allerdings eher die Psyche. „Die Jungs haben dabei bewusst erlebt, was es heißt, wenn der Kopf sagt, es geht nicht mehr, der Körper aber noch weiter machen kann.“ Und das bei minimaler Ausrüstung. „Wir haben fast nichts dabei“, so Gramlich. Müsli mit Trockenmilch zum Frühstück, Nudeln mit Soße am Abend, das Wasser wird natürlichen Quellen entnommen. Handys und Gameboys sind tabu.
Die Motorik sei es, bei der sich als erstes eine Weiterentwicklung zeige. „Die Trittsicherheit und wie sie sich auf dem Berg bewegen“, merkt Franke an. Dann komme das Verhalten an sich dazu. „Da gibt es zwischen Anfang und Ende kolossale Unterschiede im Aufbau von Kontakten“, berichtet er. Auch Sprachbarrieren müssten überwunden werden, was zu Beginn viel mit Ängsten besetzt sei, am Schluss aber zum normalen Umgang mit anderen dazu gehöre. „Auch die Beziehung von uns zu den Jungs wird anders“, sagt Gramlich. Untereinander würden die Beziehungen enger, dem anderen werde mehr Beachtung geschenkt und sei es auch nur beim Essen verteilen.
Nach außen trügen die Jugendlichen ihre persönlichen Veränderungen nach der 21-tägigen-Tour eher nicht. „Sie haben erlebt, dass es gut ist, es so zu machen, wie sie es erlebt haben“, merkt Andreas Gramlich an und Christoph Franke fügt an: „Kleinere innere Veränderungen stellen sie eher für sich fest, merken, dass ihnen dabei wohler ist.“
In die gleiche Gegend wird es die beiden Pädagogen mit ihren fünf Jungs – der älteste ist außergewöhnlicher Weise diesmal 18 Jahre und zum zweiten Mal dabei – Ende Juni wieder verschlagen. „Start und Ziel sind immer gleich. Zwischendrin variieren wir“, informiert Gramlich und spricht von einer teilnehmerorientierten Routenplanung, die von den Jungs mit bestimmt werden könne. „Es gibt keinen Weg aus dem Abenteuer heraus, nur den Weg hindurch“, schreiben Franke und Gramlich in ihren persönlichen Schilderungen der ersten Tour – und das ist nicht nur eine Entdeckungsreise in fremder Umgebung, sondern auch zu sich selbst.
"Erfolgreich in die Schule starten!"
Im Februar 2010 startete der zweite Durchlauf des Vorschulprojektes an der Dekan-Ernst-Schule in Grünstadt. In diesem Durchlauf nehmen acht Kinder (fünf Mädchen und drei Jungs), davon fünf deutsche und drei türkische, aus den vier Kindertagesstätten der Stadt Grünstadt teil.
Am 10.02.2010 führte eine Lehrerin der Schule die Kinder und deren Familien, die Leiterinnen und Bezugserzieherinnen der Kindertagesstätten sowie die zwei KollegInnen der Sozialen Gruppenarbeit durch das Schulgebäude. Bei dieser gemeinsamen Schulbegehung konnten die Kinder zum ersten Mal "Schulluft" schnuppern und sich ein Bild davon machen, was auf sie nach den Sommerferien zukommen wird. Für einen Teil der Eltern war dies der erste Kontakt mit der Schule überhaupt. Die Eltern zeigten sich beeindruckt von den Gegebenheiten und Möglichkeiten der Schule, von denen ihre Kinder ab dem ersten Schultag profitieren werden.
Bei dieser Gelegenheit sahen die Kinder zum ersten Mal die Räumlichkeiten ihrer zukünftigen Schule wie z. B. den Schulhof, die Mensa, die Sporthalle und vor allem auch den Gruppenraum. In diesem Raum finden seitdem regelmäßig die Gruppenstunden statt.
Am Ende der Schulbegehung war deutlich zu spüren, dass die Aufgeregtheit der Eltern sowie ihrer Kinder im Umgang mit der Schule sich verringert hatte und die Kinder mit einer wertvollen Erfahrung in die erste Gruppenstunde gestartet sind.
Sabine Zirkelbach und Christian Rübenacker (08.04.2010)
Gewaltprävention in der Schule: Hand in Hand mit der Polizei
„Haben Sie Handschellen dabei und eine Pistole?“ Die Schüler der Klasse 6 - 8 bestürmten Polizeikommissar Sven Hasemann von der Polizeiinspektion Grünstadt mit solchen und vielen anderen Fragen, als er in Uniform am 16. März 2010 am Sozialkundeunterricht teilnahm. Auf der Tagesordnung stand im Rahmen einer Unterrichtsreihe „Gegen Gewalt – für mehr Zivilcourage!“ das Thema „Konsequenzen für jugendliche Täter: was sagt das Jugendstrafrecht?“.
Die Schüler/innen waren gut vorbereitet: nahezu jeder wusste, dass mit 14 Jahren das Jugendstrafrecht greift und von Sozialstunden und Täter-Opfer-Ausgleich hatte auch schon so mancher gehört. Wie aber das Jugendstrafrecht im Einzelnen umgesetzt wird und, dass bei all dem der Erziehungsgedanke im Vordergrund steht, das war doch für so manchen neu! Deutlich wurde im Laufe des Gesprächs zudem, dass abzuleistende Sozialstunden kein Zuckerschlecken sind und auch eine relativ kurze Jugendhaft, wie der damit verbundene Eintrag im polizeilichen Führungszeugnis, unerwartet heftige Folgen für die persönliche wie berufliche Lebensplanung haben kann.
Die Schüler konfrontierten Herr Hasemann auch mit sensiblen Fragen: „Haben Sie im Dienst schon Angst gehabt?“ und: „Wie geht die Polizei mit schlimmen Erlebnissen, z. B. bei tödlichen Verkehrsunfällen um?“ Es gab keine Frage, die Kommissar Hasemann nicht präzise und ausführlich beantwortet hätte. Und natürlich durften auch Handschellen und Dienstwaffe nicht fehlen! Wie die Handschellen funktionieren, das durfte mancher Schüler selbst erfahren!
Nach 3 Schulstunden waren alle Beteiligten mehr als zufrieden! Herr Hasemann, Herr Neinert und Herr Engel freuten sich über das lebhafte Interesse der Schüler. Die Schüler/innen waren um viele neue Informationen und um ein Erlebnis reicher. „Wenn durch unser Treffen nur ein bis zwei Jugendliche von Straftaten abgehalten wurden, dann hat es sich völlig gelohnt!“ betonte Kommissar Hasemann. Um den schon bestehenden „guten Draht“ der Förderschule St. Rafael zur Polizeiinspektion Grünstadt weiter auszubauen, vereinbarten Lehrer und Kommissar, mindestens jährlich einen gemeinsamen Unterrichtstag durchzuführen.
Altleiningen, 16.03.2010
Joachim Gorke-Neinert / Marion Poh
Wikingerausstellung Klasse Wiedmann/Schmidt
Am 09.12.2009 fand in unserer Klasse eine Wikingerausstellung statt, zu der alle Schüler und Lehrer unserer Schule eingeladen waren. Seit den Herbstferien hatten wir uns in einem Projekt über die Wikinger informiert und eine Abenteuergeschichte aus der Wikingerzeit gelesen. Für die Ausstellung haben wir gemalt, gebastelt, Plakate vorbereitet und im Werkunterricht Waffen und Schilde nachgebaut. Unsere Besucher konnten sich über den Schiffsbau und den Handel in dieser Zeit informieren und darüber, wie die Wikinger früher gelebt haben. Auch die Runenschrift beherrschen jetzt alle! Natürlich gab es für die Gäste auch etwas zu essen. Ein echtes Wikingerbuffet! Uns hat es allen Spaß gemacht und unseren Gästen hat es gefallen.
André, Bastian, Daniel, Dieter, Fabian, Jenny, Leon, Nico
„Adventsfrühstück“ für Eltern und Erzieher
Elternfrühstücke sind ein Markenzeichen der Klasse 6 – 8. Das heißt nicht, dass Eltern von den Kindern und Lehrern verfrühstückt werden. Vielmehr sind die Eltern der Schüler und ihre Bezugserzieher/innen eingeladen, um mit den Kindern und ihren Lehrern ein reichhaltiges selbstgemachtes Frühstück zu genießen. Gekommen sind immerhin ca. 10 Personen, (Groß-)Eltern, Bezugserzieher/innen und sogar die große Schwester eines Schülers.
Das Elternfrühstück am 1. Dezember stand ganz im Zeichen von Advent. Der große Tischkreis im Klassenraum war vom Dekoteam festlich mit grünen Tischdecken, Tannenzweigen und Kerzen gedeckt. Das Büfett bereitete die Hauswirtschaftsgruppe vor: Gesundes Selbstgemachtes wie Frischkornmüsli, Obstsalat, Rohkostteller, Paprika-Feta-Crème, Kräuterfrischkäse neben den „Klassikern“ wie Käse- und Wurstteller, Obst, Marmelade, Honig und Brötchen.
Beim Genießen dieser kulinarischen Köstlichkeiten und gemeinsamen Plaudern kamen sich Eltern, Lehrer, Erzieher/innen und Schüler ein gutes Stück näher. Ein weiterer Baustein für die gemeinsame Sache einer gelingenden Erziehung. Dazu trugen auch eine Partnerübung als Symbol für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wie ein Fotorückblick auf die Kennenlerntage und das wöchentliche „Lehrerfrühstück“ bei. Auf Weihnachten stimmten die Schüler/innen mit Liedern wie „Let it snow“ und „Jingle Bells“ ein.
Und am Ende zeigte sich an der gelösten guten Stimmung, dass Klassenlehrerin Frau Huber zur Begrüßung der Gäste ein passendes Zitat gewählt hat: „Man sollte dem Leib etwas Gutes tun damit die Seele Lust hat darin zu wohnen" (Winston Churchill).
Joachim Gorke-Neinert
„Für einen sauberen Eckbach!“: Umweltschutz-Aktion der Pfadfinder-AG
„Pfadfinder lieben und schützen die Natur! Ist doch klar!“ Michael aus der Klasse 6 - 8 schlug daher vor, den Eckbach von Müll und Unrat zu säubern. Bei seinen Pfadfinderfreunden in der AG stieß er auf auf offene Ohren. Nicht lang diskutiert, denn schließlich ist „Scouting doing“: In der AG am Donnerstag, den 03. Dezember 2009, machten sich zwei Gruppen, ausgestattet mit Rechen, Müllpiekser, Plastiksäcken und Schubkarre, auf den Weg. Und was sie nicht alles fanden und auf teils abenteuerliche Weise bargen: Plastikfolien aller Art, Dosen, leere Flaschen, Stoffbeutel und sogar einen alten Reifen. Der Clou waren ganz zum Schluss in einer Baumhöhle Bienenwaben. Die Bienen sind aus dem Stock wohl ausgeflogen oder gestorben. Die Waben wurden mitgenommen und werden wohl am nächsten Tag Gegenstand im Unterricht gewesen sein.
Joachim Gorke-Neinert
Pfadfinder voller Tatendrang
Am Ende konnten sie es selbst kaum glauben, was sie alles geschaffen hatten, die ca. 40 Pfadfinder/innen des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Sie kamen am vergangenen Wochenende in die Förderschule St. Rafael in Altleiningen, um im Rahmen ihrer „Aktion Tatendrang“ mit Mitgliedern der Pfadfinder-AG der Förderschule St.Rafael deren Bauwagen zu renovieren. Dieser soll der AG als Treffpunkt dienen.
Eine ganze Stunde nahmen sich die Pfadfinder/innen für eine Führung durch die Förderschule St. Rafael Zeit. Sie zeigten sich begeistert von den durch die Schüler/innen farbenfroh gestalteteten Räumen und nicht zuletzt vom Konzept des lösungsorientierten Ansatzes. Aber auch das Feiern vergaßen die Pfadfinder/innen nicht: stilvoll auf mitgebrachten Orientteppichen bei Kerzenschein sangen sie bis tief in die Nacht zu Gitarren- und Geigenbegleitung ihre Fahrtenlieder.
In einer Andacht am Sonntagmorgen thematisierten die Pfadfinder/innen die schwierigen Lebensumstände von Kindern von „Hartz-IV-Empfängern“. Sie riefen nicht nur ihre Mitglieder zur Solidarität mit den Schwächeren in unserer Gesellschaft auf, dem besonderen Anliegen ihrer „Aktion Tatendrang“.
Im Abschlusskreis würdigte Joachim Gorke-Neinert als Vertreter des Leitungsteams der Pfadfinder-AG das tatkräftige Engagement der VCP-Pfadfinder/innen: „Ihr habt mehr als nur einen schönen Treffpunkt für uns geschaffen. Ihr habt vor allem ein Zeichen der Verbundenheit hinterlassen!“ Als Dank überreichte das Leitungsteam der Pfadfinder-AG Urkunden mit einem Zitat von St. Exupéry „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!“. Und die Pfadfinder/innen sowohl des VCP als auch der Pfadfinder-AG von St. Rafael sind zuversichtlich: Wir treffen uns wieder!
Joachim Gorke-Neinert
Schulwände aus Plastikplanen?
Die Schülerinnen und Schüler der Schule St. Rafael konnten es sich kaum vorstellen! Viele Schulen in Ruanda sind aus einfachsten Baustoffen gebaut.
Am vergangenen Mittwoch besuchte der Partnerbischof von Ruanda, Jean Damscene Bimenyimana aus Cyangugu/Ruanda die Schule St. Rafael. Er führte mit den Schülerinnen und Schülern aller Klassen eindrückliche Gespräche. Dabei legte er den Schwerpunkt insbesondere auf die schwierigen Bedingungen, unter denen die Schülerinnen und Schüler im Partnerland von Rheinland-Pfalz beschult werden. Darüber hinaus kamen die Aufbauarbeiten nach dem Erdbeben im letzten Jahr zur Sprache. Der Besuch des Bischofs von Ruanda war ein Baustein des Schwerpunktthemas der Schule „Für Toleranz und Menschenrechte“.
Der Gast ermunterte dazu, eine offene Haltung gegenüber fremden Ländern und Kulturen weiterhin zu fördern. Die Schulleiterin, Frau Marion Poh, regte in diesem Zusammenhang eine Schulpartnerschaft mit einer ruandesischen Schule an.
Die Schülerinnen und Schüler von St. Rafael kochten dem Bischof als „Dankeschön“ ein 4-Gänge-Menü unter dem Namen „Kira Ruanda“. Das heißt „Liebe das Leben, Ruanda“!
Marion Poh
Neuer Internet-Auftritt fertig!
Wir begrüßen Sie auf dem neuen Internet-Auftritt von St. Rafael. Wir hoffen, dass es uns gelungen ist, unsere Arbeit und unsere Angebote übersichtlich und verständlich darzustellen. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Unser Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche die Textvorlagen erstellt haben sowie dem Grafikbüro Ehlers + Kaplan für die gute Zusammenarbeit und die schnelle Umsetzung unserer Ideen.
Markus Nitsch











































